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Gelehrte im Gespäch

zu Gelehrte im Gespräch

Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ regt im Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland dazu an, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auf Plakaten, die in Schaukästen von Kirchengemeinden ebenso wie an den schwarzen Brettern von Schulen oder Bildungseinrichtungen und im digitalen Raum veröffentlicht werden, werden jüdische und christliche Feste miteinander in Beziehung gesetzt. Da die Betonung der Nähe ist nur unter Wahrung der Würde der Differenz möglich ist, halten wir es für unverzichtbar, die Bezugnahmen auf das Judentum in christlichen Kontexten auch kritisch zu hinterfragen, Vereinnahmungstendenzen zu erkennen und zu vermeiden. Die begleitende digitale Dialogreihe „Gelehrte im Gespräch“ will eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema des jeweiligen Monatsplakates ermöglichen. Der jüdische Aspekt wird dabei nochmal ausführlich dargestellt und erläutert, eine christlicher Referent*in stellt dar, wie der christliche Aspekt im Angesicht des Judentums gelebt werden kann.

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